Der letzte komplette Tag in Chicago

Meine Nacht war schon wieder um kurz nach sechs vorbei. Immerhin hatte das Kaffee neben meinem Hotel schon auf und das Omelett mit Speck und Käse schmeckte vorzüglich.

Ich hing heute etwas in den Seilen, die 60 Kilometer der letzten drei Tagen machten sich bemerkbar. Also verbrachte ich den Vormittag mit Kaffee und irgendwann auch mit Sonne im Millennium Park. Schließlich war er nur ein paar Minuten von meinem Hotel entfernt. Update: am Ende des Tages waren es dann doch wieder 14,9 Kilometer.


Es ist spannend dem bunten Treiben hier zu zuschauen. Menschen aller Farben, Formen und Religionen erfreuen sich ebenso an Chicago wie ich. Und im Hintergrund immer wieder Klänge von den Proben zum Gospel Festival Teil 2.

Apropos Formen von Menschen. Leggins sind wieder modern, das war mir nicht bewusst. Es sieht nicht an allen Damen gut aus, aber den Mut den viele haben, bewundere ich. 😉

Man kann nicht den ganzen Tag im Park sitzen. Gut, kann man schon, macht aber im Urlaub nicht so viel Sinn. Also habe ich mich kurz geschüttelt und bin ins Museum of Art gepilgert. Es waren schon alle da. Zum Glück ist das Museum so weitläufig, dass sich die vielen Besucher nicht um die Kunstwerke sammeln.

Es war sehr beeindruckend den Mix aus verschiedensten Epochen und Kontinenten zu sehen.

Dann war es so weit. Ich bestellte mir die wohl berühmteste Pizza Chicagos, Giordano’s Deep dish Pizza. Nach dem ersten Blick in den Karton hatte ich schon Angst! Darin war ein Monster und das nennt man hier in den Staaten Small.

Was man auf diesem Bild glaube ich noch nicht erahnt, unter der Tomatensauce ist Käse, sehr sehr viel Käse! Also mal mindestens ein großer Laib Gouda, oder was man hier so nimmt. Den Rest der Reise muss ich mir über das Essen keine Gedanken machen. Es gibt Pizza 🤢. Ich hätte besser im Vorfeld fragen sollen, ob es auch Stücke gibt. Allerdings ist das bei der Form eher unwahrscheinlich.

Während ich mir einen Kaffee zum auflösen des Käses in meinem Magen holte, zog es sich schlagartig zu. Und wo ist die Regenjacke wenn man sie braucht, richtig im Hotel! Und so kam es, wie es kommen musste. Ich wurde klitschnass. Die Klamotten bekomme ich hoffentlich noch trocken, bevor sie in den Koffer müssen.

Während ich nun darauf gewartet habe, dass die Regenwolken verziehen, packte ich schon mal meinen Koffer. Mir war nicht bewusst, dass so ein bisschen Kleinkram, den ich in den Tagen hier gekauft habe, so viel Platz braucht. Dabei waren das höchstens ein bis zwei oder drei Kühlschrank Magnete.

Um zehn geht morgen der 4 1/2 Stunden Flug nach San Francisco. Durch die Zeitverschiebung, 2 Stunden zurück, werde ich bestimmt wieder etwas wirr sein. Ich lande gegen eins und hoffe auf besseres Wetter.

4 Kommentare

  1. Beeindruckende Stadt, dieses Chicago, schön, dass wir daran teilhaben durften, Schatz…..ein besonderer Abschluss war dein Museumsbesuch…da werde ich ein bisschen neidisch….auch deine Aufnahmen rund um die Bohne sind toll ….allerdings dein letztes Abendessen…diese Käsepizza igitt, das Ding macht wirklich Angst …da muss ne Flasche Rotwein drauf geschüttet werden, gell? Oder Ramazotti aus Wassergläsern 🙂 freue mich auf San Francisco und wünsche dir einen guten Flug…

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  2. Böhnchen, Kunst & Pizza… Was kann man mehr wollen? Seine Ruhe zum Beispiel!! Morgen gehts wieder an die Arbeit! Gott sei Dank. No children, a lot of fun!!!

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