Da saß ich nun, beim Doc meines Vertrauens und erzählte ihm, was in den letzten Wochen passiert war. Er vermutete eine Verbindung zwischen dem Cortison und meinem Blutdrucksenkeer, das ja als gewünschte Nebenwirkung das senken des Pulses mit sich brachte. Mal davon abgesehen, dass er mich weiter krank schrieb, gab es eine Überweisung für den Kardiologen.
Gleich nachdem ich zuhause war began ich wie wild rum zu telefonieren. „WIr haben einen Termin im August.“ „Ich kann ihnen einen Termin im Juni anbieten“… Um es noch mal kurz zu erwähnen, es ist mitte Januar 😦
In der Kardiologie vom Roten Kreuz gab es dann erfreulichere Botschaften. Dadurch, dass ich vor fünf Jahren schon mal dort war, war es möglich, dass ich binnen einer Woche einen Termin bekam.
Ich erzählte dem Kardiologen was los war. Und ihr glaubt es nicht, er war hoch erfreut. Ok, das kannte ich schon von meiner wunderschönen Lendenwirbelsäule, aber dass ich auch einen Kardiologen zum Jubeln bringen konnte…
„Sowas hab ich bisher nur in Fachzeitschriften gelesen„
Es folgte ein Corona Test, ein Belastungs EKG und zum schluss ein Langzeit EKG, welches ich am nächsten Tag wieder abgeben musste. Und die Empfehlung vom Doc, abgesehen davon, dass er mir den Rat gab mit dem Rauchen aufzuhören, „beim nächsten mal Cortison Schub Therapie den Blutdrucksenker halbieren oder ganz weg lassen.“